Schonungen und seine Ortsteile machen mobil!

Der Heimatkundliche Arbeitskreis startet neues Projekt

 

Für seine nächste Ausstellung, die 2017 präsentiert wird, gibt der H.A.S. schon jetzt Gas.


Er widmet sich der Geschichte von Mobilität und Verkehr in den Dörfern der Großgemeinde Schonungen. Mit diesem kulturgeschichtlichen Thema setzt er nach der eindringlichen Beschäftigung mit der Katastrophe des Ersten Weltkriegs im vergangenen Jahr nun einen leichtfüßigeren und beschwingteren Akzent.

 

Seit jeher waren die Menschen mit ihren Waren zu Land und zu Wasser unterwegs und später verwirklichten sie sogar den Traum vom Fliegen. Alleine oder in Gruppen, zu Fuß, in der Kutsche oder auf dem Schiff, auf alten Hochwegen oder auf gepflasterten Chaussee-Straßen waren unsere Vorfahren häufig schon mobiler, als wir heute annehmen. Aber erst die Verkehrsrevolution der letzten 200 Jahre veränderte die  Dörfer rund um Schonungen nachhaltig: Der Ausbau der Straßen, der Start der Eisenbahn, der Boom der Fahrräder und die umfassenden Motorisierung des Verkehrs brachten ein geschwinderes Tempo in das Leben und Arbeiten der Männer und Frauen von Reichmannshausen bis Forst und von Marktsteinach bis Mainberg.


Diese Entwicklung will der Arbeitskreis zeigen. Er beginnt schon 2015 mit dem Sammeln von Fotografien, aber auch von Gegenständen rund um den Verkehr. Da ist alles willkommen: ein Erinnerungsfoto vom ersten Auto der Familie genauso wie ein Bild vom Schulausflug auf dem Main, eine Zugfahrkarte genauso wie Opas alte Motorradbrille.